Rockriders
  Show Erzingen
 
Kein Podest, kein Erdhügel ist ihnen zu hoch, kein Hindernis zu schwierig: Die "Rockriders", eine Gruppierung von jungen Bikefans aus dem Raum Wutöschingen sucht das Abenteuer auf zwei Rädern.
Scheuble

Wutöschingen (va) Der allgemeine Volksmund würde sie vermutlich als "etwas verrückte Fahrradfahrer" bezeichnen: Während Hobbyzweiradfreunde normalerweise bequem zu fahrende Strecken ohne große Steigungen und Hindernisse auswählen, suchen die "Rockriders" genau das Gegenteil, das Abenteuer auf möglichst schwierigen Parcouren, den Kitzel beim atemberaubenden Zweiradsprung über Schanzen und Erdhügel, das Fahren über hohe Rampen, auf denen selbst einem normalen Fußgänger schwindlig werden kann.

Hinter den "Rockriders" verbirgt sich eine kleine Gruppierung junger Zweiradfans im Alter von etwa 14 bis 21 Jahren, die sich eher spontan mit Schwerpunkt in Wutöschingen und der näheren Umgebung trifft. Bei der Volksradveranstaltung des Rad- und Motorsportvereins Concordia Erzingen am Sonntag, 25. Mai, werden die "Rockriders" für spektakuläre Showeinlagen sorgen. Unter anderem werden sie im Bereich der Erzinger Hauptschule ab 11 Uhr und ab 15.30 Uhr mehrere technisch anspruchsvolle Sprünge mit Zweirädern über und auf Autos demonstrieren.

Gegründet hat sich die Zweiradgruppierung "Rockriders" vor etwa zwei Jahren, nachdem Timo Preiser im Alter von gerade 19 Jahren in der Degernauer Straße in Wutöschingen sein Fahrradgeschäft "Bikestuff" eröffnet hatte. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich rund um den Fahrradladen ein Treffpunkt meist junger Mountainbike-Anhänger, den heutigen "Rockriders".

Nach und nach errichteten die "Rockriders", die sich als "ultimative Bikefreaks" sehen, auf dem rund 1500 Quadratmeter großen Außenareal des Fahrradladens einen anspruchsvollen Abenteuerparcours für Mountainbiker mit Sprungschanzen, Erdhügeln und Holzpodesten. Dem nicht genug wurden auch in näherer Umgebung in freier Natur mehrere Strecken für die waghalsigen Zweiradfans angelegt. Auf eine besondere Publizität dieser Strecken verzichten die "Rockriders" bewusst, um weiterhin ungestört und ohne Angst vor Missbrauch und Zerstörung der mit viel Aufwand gebauten Parcours ihrer großen Zweiradleidenschaft nachgehen zu können. Aber die "Rockriders", die vornehmlich aus dem Wutachtal und der näheren Umgebung stammen, sind auch mittlerweile in der Öffentlichkeit angekommen, bemerkbar macht sich das am Interesse von Veranstaltern von Festen an Showeinlagen der waghalsigen "Rockriders" auf zwei Rädern. Allein dieses Jahr sind die "ultimativen Bikefreaks" aus dem Wutachtal acht Mal mit Demonstrationen ihres Könnens bei größeren Festveranstaltungen zu sehen. So nach den Präsentationen in Erzingen an diesem Wochenende auch beim "Meili-Gedächtnisturnier" in Horheim am 15. Juni, beim Schwyzertag in Tiengen oder beim Familientag in Wutöschingen.









 
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